Get Flash to see this player.
»Ich bin der Wind«
Zwei namenlose Männer und ein Boot. Der Eine und der Andere.
Die beiden reden.
Es passiert wenig.
Sie segeln, ankern, trinken, essen. Das, was geschieht, geschieht in der Sprache. Reduziert, poetisch, existentiell. Denn es geht um die Grundfragen des Lebens und des Todes – um die Sehnsucht nach dem Verschwinden, nach der endgültigen Ruhe.
Die beiden reden und müssen doch feststellen, dass Wörter nie das Eigentliche beschreiben.
Und alles, was passiert, ist irgendwie nur ausgedacht. Der Eine fühlt sich schwer wie ein Stein
und am Ende doch leicht wie der Wind – weil er eins mit ihm wird.
Das Theater Konstanz visualisiert an seiner Literatte das neue Stück »Ich bin der Wind« von Jon Fosse. Wörter und Literatte reisen. Sie verschwinden nach und nach. Stille.
